Freitag, 12. Dezember 2025

Generation 60+: Gemeinsam durch die Weihnachtszeit – „Lassen wir sie nicht allein“

Für viele Menschen ist die Weihnachtszeit eine Zeit der Freude, der Familie und der vertrauten Begegnungen. Doch gleichzeitig erleben zahlreiche ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger diese besonderen Tage allein. Oft verhindern gesundheitliche, familiäre oder soziale Umstände, dass sie die Feiertage in Gemeinschaft verbringen können. “Einsamkeit trifft ältere Menschen häufig besonders hart„, betont Otto von Dellemann, Vorsitzender der Generation 60+ in der Südtiroler Volkspartei (SVP).

Oft verhindern gesundheitliche, familiäre oder soziale Umstände, dass Senioren die Feiertage in Gemeinschaft verbringen können: Aus diesem Grund ruft die Generation 60+ dazu auf, auf ältere alleinlebende Menschen im eigenen Umfeld zuzugehen. - Foto: © Shutterstock




„Noch wertvoller als jedes Geschenk ist die Zeit, die wir einander schenken“, erklärt der Vorsitzende der Generation 60+. „Gerade jene, die alleine leben, brauchen unsere Zuwendung.“

Rücksichtsnahme, Mitgefühl und ein achtsames Miteinander

Von Dellemann hebt hervor, wie wichtig Rücksichtnahme, Mitgefühl und ein achtsames Miteinander gerade in dieser Jahreszeit sind. „Wenn wir aufeinander achten und füreinander da sind, schaffen wir die Grundlage für ein echtes Miteinander“, so der Vorsitzende weiter.

„Eine Einladung zu einer Tasse Kaffee, ein gemeinsamer Spaziergang oder ein Gespräch von Mensch zu Mensch können mehr bewirken, als wir oft ahnen“, betont Otto von Dellemann, Vorsitzender der Generation 60+. - Foto: © generation 60+



Von Dellemann richtet daher einen eindringlichen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, besonders in diesen Tagen auf ältere, alleinlebende oder einsame Menschen im eigenen Umfeld zuzugehen. „Sehen wir hin und erkennen wir, wer in unserer Nachbarschaft allein lebt.“

Wertvollste Gabe: Gemeinsam verbrachte Zeit

„Eine Einladung zu einer Tasse Kaffee, ein gemeinsamer Spaziergang oder ein Gespräch von Mensch zu Mensch können mehr bewirken, als wir oft ahnen“, betont von Dellemann. „Jede kleine Geste der Aufmerksamkeit hilft - für andere, aber auch für uns selbst.“ Denn die wertvollste Gabe bleibt die gemeinsam verbrachte Zeit – für Familie, Freunde und für jene, die gerade in dieser Zeit besondere Unterstützung brauchen.

stol

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