Rund um die Bucht, in der das sterbende Tier im flachen Wasser liegt, hat die Polizei die Zugänge zum Wasser abgesperrt. An einem dieser Punkte hatten sich am Abend dem Sprecher zufolge rund 50 Demonstranten versammelt. Zum Buckelwal soll es Dienstagfrüh erneut verschiedene Runden und Lagebesprechungen geben. Konkrete Details konnte der Sprecher zunächst nicht nennen.
Der kranke und geschwächte Buckelwal liegt bereits seit dem 31. März in der Wismarbucht. Die letzten aktiven Rettungsversuche wurden am 1. April aufgrund des Gesundheitszustandes des Tiers eingestellt, um den Wal in Frieden gehen zu lassen. Am Wochenende wurde erfolglos versucht, den Wal mit seinen eigenen Walgesängen zu animieren, sich selbst zu befreien.
Seit einigen Tagen wollen private Initiativen den Wal retten, scheiterten bisher aber vor dem Schweriner Verwaltungsgericht. Drei Eilverfahren waren nach Angaben des Gerichts am Montagnachmittag noch offen.

