Dienstag, 20. Januar 2026

Gewaltverbrechen in Linz: Todesursache stumpfe Gewalt

Ein 49-jähriger Linzer, dessen Leiche am Montag gefesselt und übel zugerichtet in seiner Wohnung in Linz gefunden worden ist, starb „im Lauf des Wochenendes“ an stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Kopf. Das hat eine Obduktion der Leiche ergeben, teilte die Polizei Dienstagnachmittag mit. Einbruchsspuren wurden offenbar nicht gefunden.

Die Polizei sicherte Spuren in dem Wohnhaus. - Foto: © APA/TEAM FOTOKERSCHI / BILAL AHMETOVIC / TEAM FOTOKERSCHI / BILAL AHMETOV

Der Mann war am Montag gegen 13.00 Uhr von seinem Bruder tot in seiner Wohnung in einem renovierten Altbau in der Linzer Innenstadt gefunden worden. Die Verletzungen deuteten auf stumpfe Gewalteinwirkung hin, welche nun durch die Autopsie auch als Todesursache bestätigt wurde. Die Leiche war an Armen und Beinen gefesselt. Laut Medienberichten handelt es sich bei dem Opfer um einen gut betuchten Mann aus der Immobilienbranche.

Die Hintergründe der Tat sind völlig unklar, auch am Dienstag waren nach wie vor Ermittler in dem Mehrparteienhaus zugange. An der Wohnungstür sollen keine Einbruchsspuren festgestellt worden sein, auch in den Räumlichkeiten selbst soll es keine Hinweise darauf geben. Bestätigt wurden diese Informationen allerdings nicht. Die Polizei hielt sich am Dienstag weiter äußerst bedeckt.

apa

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