Zusätzliche Einsatzkräfte aus der Umgebung wurden nachalarmiert, um die örtlichen Wehren zu unterstützen. Nach rund drei Stunden war der Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten konnten noch am selben Nachmittag abgeschlossen werden.
Im Zuge der Nachlöscharbeiten wurde mithilfe einer Wärmebildkamera unter dem Dach des Wohnhauses nach möglichen Glutnestern gesucht. Ein Teil des Daches musste hierfür abgetragen werden. Die angrenzende Staatsstraße konnte gegen Mittag wieder für den Verkehr freigegeben werden, zwischenzeitlich war diese komplett gesperrt.
Gebäude wurde evakuiert
Das Gebäude musste infolge des Brandes evakuiert werden, eine Person hat ersten Angaben zufolge eine Rauchgasvergiftung erlitten.Die durch das Feuer verursachten Schäden sind beträchtlich: Eine Wohnung in dem Mehrfamilienhaus ist infolge des Brandes unbewohnbar, die restlichen Bewohner können laut dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Klausen, Philipp Rabanser, noch am heutigen Mittwoch in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandursache ist unbekannt und Gegenstand der Ermittlungen.
Vor Ort im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren von Klausen, Brixen, Albions, Villanders und Feldthurns sowie das Weiße Kreuz. Die Berufsfeuerwehr war für einen Lokalaugenschein vor Ort und ermittelt die Brandursache.

