Der einstige Hollywood-Mogul verbüßt derzeit eine 16-jährige Gefängnisstrafe in Kalifornien wegen weiterer Sexualstraftaten. Mehr als 80 Frauen hatten dem Produzenten von Hollywood-Kassenschlagern wie „Pulp Fiction“ und „Shakespeare in Love“ Sexualstraftaten vorgeworfen. Ins Rollen kam der Skandal 2017 durch Enthüllungen über Weinsteins Taten in der „New York Times“ und im Magazin „New Yorker“, die die Filmbranche erschütterten.
Die Artikel lösten die MeToo-Bewegung aus. Der Name Weinstein wurde weltweit zum Synonym für Männer, die ihre Machtstellung gegenüber Frauen ausnutzen.
Weinsteins Sprecher Juda Verge sagte zu dem neuen Prozess, Weinstein bleibe bei seiner Darstellung, dass die „Beziehung“ mit Mann einvernehmlich gewesen sei. Er freue sich bereits darauf, vor Gericht erneut Beweismittel dazu vorlegen zu können.

