Seit dem Jahr 1300 begeht die katholische Kirche regelmäßig Heilige Jahre, die mit besonderen Gnadengaben verbunden sind. Die Pilgerreise führt zu den Heiligen Pforten, die im Heiligen Jahr geöffnet sind, aber auch zu Kirchen und Stätten, die für die Geschichte des Glaubens von besonderer Bedeutung sind.
In Rom werden bei dieser Wallfahrt die vergangenen zweieinhalbtausend Jahre Kirchengeschichte lebendig – durch den Besuch antiker, frühchristlicher und päpstlicher Orte, die zur spirituellen Vertiefung und persönlichen Erneuerung einladen.
Das gemeinsame Gebet, das Innehalten an den Gräbern der Apostel und die Begegnung untereinander stehen im Mittelpunkt der Tage. Die Rückkehr der Gruppe ist für Donnerstag, 30. Oktober, vorgesehen.
Im Rahmen der Wallfahrt wird Bischof Muser am Mittwoch, 29. Oktober, auch eine Ausstellung im Deutschen Pilgerzentrum eröffnen. Unter dem Titel „Eine Pilger-Reise durch die Nacht“ zeigt die Schau Texte von Jugendlichen aus Südtirol und Osttirol, die sich mit dem Thema Hoffnung auseinandersetzen – im Dialog mit Bildern und Aussagen von Menschen in Haft. Das generationenübergreifende Projekt wurde vom Schulverbund Pustertal, dem Verein Art & Prison Berlin und dem Österreichischen Kulturforum Rom realisiert und ist inspiriert von der Öffnung einer Heiligen Pforte im römischen Gefängnis Rebibbia durch Papst Franziskus.

