Freitag, 16. Januar 2026

Heute kompakt: Die 5 wichtigsten Nachrichten in 2 Minuten

Der STOL-Tagesrückblick fasst für Sie die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knackig zusammen.

Für Arbeitgeber kommen neue Transparenzpflichten: Die Richtlinie sieht mehrere zentrale Neuerungen vor. - Foto: © Matthias Balk/dpa / Matthias Balk

1.Kalterer See: Klage auf freien Seezugang (vorerst) gescheitert

Der Verein Robin rund um den Verbraucherschützer Walther Andreaus konnte sich mit seinem Anliegen gegen Land und Gemeinde nicht durchsetzen. Der Rechtsstreit über einen größeren freien Zugang zum Kalterer See ging gegen den Robin und für Gemeinde und Land aus.


Das ist der aktuelle freie Zugang zum Kalterer See. Walther Andreaus gibt sich damit nicht zufrieden. - Foto: © Gemeinde Kaltern


2.Italianisierung: Als aus den Mairs plötzlich Herr und Frau „Massari“ wurden

13.500 Südtiroler wurden zur Namensänderung gezwungen: Aus Verdorfer wird „Ferdorfi“, aus Kaserer „Casari“ und aus Mair, dem geläufigsten Familiennamen Südtirols, wird „Massari“: Heute vor genau 100 Jahren wurde das königliche Dekret erlassen, das die Italianisierung Tausender Südtiroler Familiennamen festgelegt hatte. „Es waren nicht Sinn oder Herkunft des Namens entscheidend, sondern der italienische Klang“, fasst Historiker Norbert Sparer zusammen.


Knöpfte sich zuerst Orts- und Flurnamen, später auch Vor- und Nachnamen der Südtiroler Bevölkerung vor: Nationalist Ettore Tolomei, der als einer der Hauptverantwortlichen der Italianisierung gilt. - Foto: © "D"


3.Giovanni Franzonis Sternstunde in Wengen

Giovanni Franzoni hat sich beim Super-G in Wengen seinen ersten Weltcup-Sieg gesichert. Damit hat der junge Italiener für seine erste große Sternstunde gesorgt.


Giovanni Franzoni siegt in Wengen. - Foto: © APA/afp / DIMITAR DILKOFF


4. Lebenshaltungskosten 2025 im Vergleich: Bozen bleibt teuerstes Pflaster

Bozen bleibt auch 2025 die Stadt mit den höchsten Mehrkosten für Familien in ganz Italien. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des italienischen Verbraucherverbandes (UNC), hervor. Die Berechnungen stützen sich auf die jüngsten Inflationsdaten des ISTAT. Für eine Familie in Bozen ergibt sich daraus im Vergleich zu 2024 eine zusätzliche Belastung von rund 730 Euro – mehr als in jeder anderen italienischen Stadt.

Mit 2,2 Prozent ist die Inflationsrate in Bozen niedriger als in anderen Städten – dennoch waren Familien 2025 mit einer zusätzlichen Belastung von rund 730 Euro zum Vorjahr konfrontiert. - Foto: © Shutterstock / shutterstock


5.Gehaltstransparenz wird Pflicht: Das sagt der Experte

Über Geld spricht man nicht – schon gar nicht im Job. Doch genau das soll sich ändern. Wie berichtet, verpflichtet eine neue EU-Richtlinie Arbeitgeber ab Juni zu mehr Transparenz bei der Entlohnung.


Für Arbeitgeber kommen neue Transparenzpflichten. - Foto: © Matthias Balk/dpa / Matthias Balk

stol

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