Samstag, 19. Juli 2025

Heute vor 40 Jahren: Die Tragödie vom Stava-Tal

Am 19. Juli 1985 ereignete sich der Dammbruch am Absetzbecken des Fluorid-Bergwerks bei Tesero, im Stava-Tal. Die Schlammlawine tötete auf ihrem 4,2 Kilometer langen Weg, der auch durch Teseros Fraktion Stava bis Tesero selbst führte, 268 Personen, zerstörte drei Hotels, 53 Wohnhäuser und 6 Werkhallen, acht Brücken wurden mitgerissen und neun Häuser arg beschädigt.

Die Schlammlawine tötete auf ihrem 4,2 Kilometer langen Weg, der auch durch Teseros Fraktion Stava bis Tesero selbst führte, 268 Personen, zerstörte drei Hotels, 53 Wohnhäuser und 6 Werkhallen, acht Brücken wurden mitgerissen und neun Häuser arg beschädigt.

Zwei Becken lagen direkt über- bzw. hintereinander. Sie dienten als Absetzbecken für die Deponien des Bergwerks von Prestavel der Gesellschaft Fluormine. Als Ursachen gelten ein beschädigtes Drainagerohr im Damm sowie die mangelnde Stabilität des aus Sand gebauten Dammes. Die Schadenssumme wird mit 155 Millionen Euro angegeben.

Staatspräsident Sergio Mattarella wird dem Friedhof in Tesero einen Besuch abstatten, wo den Flutopfern gedacht wird. Danach steht sein Erscheinen bei der offiziellen Gedenkfeier im Theater der Gemeinde auf dem Programm.

Weiterreise zur Gefallenenglocke

Im Anschluss führt ihn seine Reise nach Rovereto, wo er an der Feier zum hundertjährigen Jubiläum der Gefallenenglocke „Maria Dolens“ teilnehmen wird. Die Gefallenenglocke wurde einst aus dem Metall der Geschütze gegossen, die im Ersten Weltkrieg von den beteiligten Staaten eingesetzt wurden. Die Zeremonie bei der Gefallenenglocke beginnt um 12:30 Uhr.

ansa/stol

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