„Ich habe ein Paket für ihren Enkel – das macht 1.000 Euro“
Der Spot der italienischen Staatspolizei richtet sich nicht nur an Senioren, die oft selbst in den eigenen vier Wänden skrupellosen Betrügern zum Opfer fallen. Er appelliert auch an alle anderen Bürger, als Nachbarn, Angehörige von Senioren oder als potenzielle Opfer, wachsam zu sein. Und bei Vorfällen, wie jene, die Gina erlebt hat, schnellstmöglich den Notruf abzusetzen.„Ich habe ein Paket für Ihren Enkel – das macht 1.000 Euro. In Bar, bitte“: Ein Kurier mit einer verdächtigen Bitte steht vor Ginas Wohnungstür.
Gina tappt nicht in die Falle: „Ich habe gar keinen Enkel!“ Dabei handelt es sich um die harmlosere der beiden Vorgehensweisen, die aufgezeigt werden.
In der nächsten Szene klopft ein aufgeregter Mann an Ginas Tür: „Ihr Sohn hatte einen Unfall! Geben Sie mir Bargeld für Anwalts- und Behandlungskosten.“
„Nein, ich lasse mich nicht täuschen! Meinem Sohn geht es bestens.“, Gina schließt wiederum die Tür und setzt sofort den Notruf ab. Der Mann ruft indes nach ihr und klopft weiter.
Dann aber gibt er auf und will das Gebäude verlassen. Daran hindern ihn zwei Beamte der Staatspolizei.
Das Video wird „pausiert“ und die bekannte italienische Journalistin (Il Mattino, Il Messaggero, Il Sole 24 Ore, Libération) und TV-Moderatorin Myrta Merlino (57) läuft ins Bild.
„Bravo, Gina“, sagt Merlino. „Du behältst einen klaren Kopf und bist reaktionsbereit. Lass dich nicht täuschen und ruf sofort die Polizei.“
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