Betroffen war ein 1.000-Liter-Fass mit Wasserstoffperoxid, einem Reinigungsmittel, aus dem chemische Dämpfe austraten. Die Einsatzkräfte setzten Wasser ein, um die Dämpfe niederzuschlagen. Vermutlich war das Wasserstoffperoxid mit einer Lauge in Kontakt geraten, wodurch es zu einer chemischen Reaktion und in weiterer Folge zur Bildung der Dämpfe kam.
Nachdem die Dämpfe niedergeschlagen waren, wurden Messungen durchgeführt, um die Konzentration der Chlorstoffe festzustellen. „Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr“, heißt es von Seiten der Freiwilligen Feuerwehr Leifers. Verletzt wurde durch die chemischen Dämpfe niemand, auch die Produktion des Unternehmens wurde zu keinem Zeitpunkt in Mitleidenschaft gezogen.
Im Einsatz standen die Carabinieri, Stadtpolizei, Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren von Branzoll, Leifers und Auer.

