Der Wetterdienst warnte zudem vor einer hohen Waldbrandgefahr im Mittelmeerraum. Am Donnerstagabend brachte die Feuerwehr einen Großbrand im Süden des Landes unter Kontrolle, gelöscht wurde er allerdings noch nicht. Bisher wurden 17.000 Hektar Vegetation zerstört, ein Mensch kam ums Leben.
Hitze bleibt bis nach Mariä Himmelfahrt
In Italien wird damit gerechnet, dass die Hitzewelle eine gute Woche anhalten wird – auch über den Feiertag Ferragosto, den 15. August, hinaus. Mariä Himmelfahrt ist in Italien traditionell der Höhepunkt des Sommers. Abseits der touristischen Ziele haben dann viele Geschäfte und Restaurants geschlossen. Besonders betroffen von der Hitze sind die Regionen Toskana, Emilia-Romagna und der Großraum Rom.Für diesen Samstag erwarten die Meteorologen in Florenz, wo sich derzeit viele Sommerurlauber aufhalten, 40 Grad. In Bozen sollen es 38 Grad werden (hier lesen Sie mehr dazu), in Rom 36 und in Neapel 35. In der Nacht geht es nicht unter 20 Grad. Für mehrere Städte haben die Behörden Hitzealarm ausgerufen. Empfohlen wird, körperliche Anstrengungen möglichst zu vermeiden. Der Ratschlag gilt insbesondere für Ältere und Menschen, die ohnehin Gesundheitsprobleme haben.
Nach Einschätzung von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern sind extreme Wetterereignisse, zu denen Hitzewellen ebenso wie Stürme zählen, auch eine Folge des menschengemachten Klimawandels. Es wird damit gerechnet, dass sie an Intensität und Häufigkeit weiter zunehmen.

