Erst nach etwa einer Stunde Suche stießen sie am Fuß einer felsigen Rinne auf den regungslosen Körper. Offenbar war Verones mehrere Hundert Meter in die Tiefe gestürzt. Sofort wählten die Begleiter den Notruf 112. Rettungskräfte des Trientiner Berg- und Höhlenrettungsdienstes sowie ein Notarzt wurden mit dem Hubschrauber eingeflogen. Doch jede Hilfe kam zu spät – der Arzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Nach Abschluss der Ermittlungen der Carabinieri wurde die Leiche ins Tal gebracht.
Die Nachricht vom Tod des erfahrenen Jägers hat in der kleinen Gemeinde tiefe Bestürzung ausgelöst. Freunde und Kollegen beschrieben Verones als engagierten und naturverbundenen Mann, der in der Region fest verankert war. Die beiden Begleiter stehen unter Schock. Die Behörden wollen nun die genauen Umstände des Unglücks rekonstruieren.

