Montag, 23. März 2026

Justizreferendum: 30 Prozent haben in Südtirol bisher gewählt

Die Wahlbeteiligung beim Verfassungsreferendum zur Justizreform lag in Italien am Sonntag bei rund 46 Prozent. In Südtirol schritten bisher 30 Prozent zu den Urnen. Heute kann von 7 bis 15 Uhr gewählt werden.

Auch heute kann noch gewählt werden. - Foto: © ANSA / MOURAD BALTI TOUATI

Bis 23 Uhr konnte am Sonntag gewählt werden. Auf gesamtstaatlicher Ebene gab es bisher eine hohe Wahlbeteiligung: 46 Prozent der stimmberechtigten Wähler gaben am Montag ihre Stimme ab. In der Region Trentino-Südtirol sind es 41 Prozent, in Südtirol nur 30 Prozent.

Am höchsten war die Beteiligung bisher in Branzoll mit fast 50 Prozent. In Bozen und Leifers waren es 47,1 Prozent. Am niedrigsten war die Wahlbeteiligung am Montag in Rodeneck (10,4 Prozent) und Graun (11,1 Prozent).

Heute kann weiter gewählt werden

Auch am heutigen Montag sind die Wahllokale geöffnet, und zwar von 7 bis 15 Uhr. Wahlberechtigt sind italienische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ab 18 Jahren.

Für die Gültigkeit des Referendums ist kein Mindestquorum erforderlich. Maßgeblich ist die Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen.

Die Stimmabgabe erfolgt im jeweils zugewiesenen Wahllokal der Wohnsitzgemeinde. Mitzubringen sind ein gültiger Personalausweis oder ein gleichwertiges Ausweisdokument sowie der Wahlausweis.

Hier erklärt Elmar Pichler Rolle, worum es genau im Referendum geht:

stol

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