Von 1964 bis 1997 war Kollmann 33 Jahre lang Professor am Bischöflichen Seminar Johanneum, wo er Geschichte, Kunstgeschichte, Latein und Philosophie unterrichtete. Zugleich wirkte er von 1981 bis 1997 als Studiendirektor am selben Institut. Im Jahr 1984 wurde er zum Kaplan von Schloss Tirol ernannt, wo er bis 2012 wirkte. Von 1998 bis 2005 war er Domkanoniker in Brixen.
Von 2000 bis 2005 war Kollmann Kanzler am Bischöflichen Ordinariat. In dieser Zeit sorgte er dafür, dass viele Pfarrarchive geordnet und inventarisiert wurden. Im Jahr 2005 wurde Kollmann von seinen Aufträgen als Kanzler und Domkanonikus in Brixen entbunden.
Verdienstmedaille der Diözese Bozen-Brixen
2021 wurde Kollmann für seine Verdienste im Bibliothekswesen und in der Archivarbeit für die Pfarreien, die Diözese, das Johanneum und das Domkapitel mit der Verdienstmedaille der Diözese Bozen-Brixen geehrt. Weitere Auszeichnungen, die Kollmann verliehen worden sind, waren das Verdienstkreuz des Landes Tirol (1988), das Ehrenzeichen der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (1990) und die Ehrenurkunde der Südtiroler Landesregierung für Verdienste um die Erhaltung von Kulturgütern im Bereich der Archivpflege (2010).Seinen Lebensabend verbrachte Kollmann im Jesuheim in Girlan.

