Mittwoch, 9. Juli 2025

Kartellaufsichtsbehörde ermittelt gegen Dolomiti Superski

Die italienische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (AGCM) hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Verband der regionalen Seilbahnunternehmen Dolomiti Superski sowie gegen die zwölf ihr angeschlossenen regionalen Konsortien eingeleitet.

Der Vorwurf lautet auf wettbewerbsbeschränkende Absprachen: zentrale Festlegung der Skipasspreise durch Dolomiti Superski sowie Verkaufsbeschränkungen, die es den Konsortien untersagen, ihre Skipässe über Drittanbieter zu vertreiben. - Foto: © Wisthaler

Es sind dies Cortina d'Ampezzo, Kronplatz, Alta Badia, Gröden/Seiser Alm, Fassatal/Carezza, Arabba/Marmolada, Drei Zinnen, Val di Fiemme/Obereggen, Civetta, Gitschberg/Jochtal, Plose und Alpe Luisa/San Pellegrino. Der Vorwurf lautet auf wettbewerbsbeschränkende Absprachen.

Laut einer Mitteilung der Wettbewerbsbehörde deuten bestimmte Bestimmungen in der Satzung des Dachverbands darauf hin, dass zwei wesentliche Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen könnten: zentrale Festlegung der Skipasspreise durch Dolomiti Superski für alle regionalen Konsortien sowie Verkaufsbeschränkungen, die es den Konsortien untersagen, ihre Skipässe über Drittanbieter zu vertreiben.

Beamte der Behörde, unterstützt von der Spezialeinheit Antitrust der Finanzpolizei haben bereits Durchsuchungen in den Geschäftsräumen des Dachverbands sowie der zwölf angeschlossenen Konsortien durchgeführt.

ansa

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