Mittwoch, 28. Mai 2025

Kein Schnellverfahren im Macheten-Fall

In Reaktion auf Presseberichte, wonach das Schnellverfahren für zwei festgenommene Personen aufgrund technischer Probleme mit den Servern des Gerichts nicht habe stattfinden können, haben sich die Gerichtspräsidentin Francesca Bortolotti und der geschäftsführende Oberstaatsanwalt Axel Bisignano zu Wort gemeldet.

Gegen die beiden marokkanischen Brüder, die in der Bozner Museumsstraße Macheten geschwungen haben, laufen weitere Ermittlungen.

In einer Aussendung stellen sie klar, dass die laufenden Arbeiten zur digitalen Umstellung keinesfalls die Durchführung eines Schnellverfahrens behindert hätten. Die Entscheidung, kein Schnellverfahren zu beantragen, sei vielmehr dem Umstand geschuldet, dass weiterführender Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft notwendig gewesen seien. Das Verfahren habe deshalb einen anderen Verlauf genommen, betonen Bortolotti und Bisignano.

stol