Montag, 21. April 2025

Kompatscher: „Ein Hirte der Menschlichkeit und des Dialogs“

Mit großer Betroffenheit hat Landeshauptmann Arno Kompatscher auf die Nachricht vom Tod von Papst Franziskus reagiert. „Mit dem Tod von Papst Franziskus verliert die Welt eine herausragende Persönlichkeit, die sich unermüdlich für Frieden, Gerechtigkeit und ein solidarisches Miteinander eingesetzt hat“, erklärt Kompatscher am Montag.

Papst Franziskus ist am Montag gestorben. - Foto: © unsplash/Ashwin Vaswani

Der Landeshauptmann würdigt Papst Franziskus als eine moralische Autorität, die über religiöse Grenzen hinaus gewirkt habe. „Er hat den Dialog gefördert, Brücken gebaut und sich besonders den Armen, Ausgegrenzten und Leidenden gewidmet. Sein Pontifikat war von Bescheidenheit, Wärme und einem klaren sozialen Gewissen geprägt“, betont Kompatscher.

Papst Franziskus setzte sich stark für den Umweltschutz ein und rief in „Laudato si'“ zu einer ganzheitlichen Ökologie auf. „Seine Vision einer nachhaltigen und gerechten Welt forderte uns auf, über unseren Umgang mit der Umwelt und den kommenden Generationen nachzudenken“, sagt Kompatscher.

Besonders hebt der Landeshauptmann die Verbundenheit des verstorbenen Kirchenoberhauptes mit dem Alpenraum und Südtirol hervor. „Papst Franziskus hatte ein offenes Ohr für die Belange der Minderheiten und der Regionen – das haben wir hier im Land sehr geschätzt“, sagt Kompatscher. In diesen Tagen der Trauer gelte sein tiefes Mitgefühl der Weltkirche, dem Vatikan und allen Gläubigen.

Hier lesen Sie alles zum Tod von Papst Franziskus im Überblick.

lpa

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