Nachdem die Carabinieri im Jänner eine Sensibilisierungsveranstaltung an der Mittelschule Alessandro Manzoni in Brixen organisiert hatten, bat sie Direktorin Cristina Luppi um eine zweite Runde – allerdings mit weiteren Personen, die Verantwortung tragen beim Zugang der Kinder zur künstlichen Intelligenz: Die Eltern.
Direktorin und Beamte wollen damit aufzeigen, dass die KI ein wichtiges Hilfsmittel ist, aber auch zu einem potenziellen Verstärker von Mobbing und Gewalt werden kann. Aus diesem Grund sei ein begleiteter Zugang zur künstlichen Intelligenz für Kinder und Jugendliche das Um und Auf.
Hauptmann Giuseppe Specchio, Kommandant der Kompanie Brixen, war persönlich bei der Veranstaltung dabei und ging auf den rechtlichen Rahmen von Cybermobbing ein. Zusammenfassend gaben die Beamten den Eltern fünf Tipps für einen sicheren Umgang ihrer Kinder mit der KI.
KI: Fünf Tipps für Eltern
KI ist ein gutes Hilfsmittel, ersetzt aber nicht die elterliche Aufsichtspflicht: Ohne Aufsicht und kritisches Denken kann KI falsche oder irreführende Inhalte liefern.
Gemeinsame Nutzung statt alleinige Verwendung: Eltern sollten ihre Kinder bei der Nutzung von KI begleiten und die Antworten gemeinsam kritisch prüfen.
Informationen immer überprüfen: Inhalte der KI sollten durch mindestens zwei zuverlässige menschliche Quellen bestätigt werden.
Eigenes Denken ist wichtig: KI kann Arbeit erleichtern, aber eigenes Nachdenken ist entscheidend für die geistige Entwicklung der Kinder.
Aktive Aufsicht ist notwendig: Eltern sollten die Nutzung überwachen, um Missbrauch wie Deepfakes oder beleidigende Inhalte zu verhindern.

