Vorteile für Land, Armee und Ordnungskräfte
„Diese Zusammenarbeit ist für alle Beteiligten vorteilhaft“, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher. „Das Land übernimmt die Ausführung der Bauarbeiten unter Einhaltung der geltenden Normen zum Energie- und Bodensparen sowie zum Umweltschutz und erhält im Gegenzug Flächen von gleichem Wert, die für die Armee nicht mehr von Nutzen sind.“ In diesem Fall könnte es laut Kompatscher sogar einen dritten Begünstigten geben – die Ordnungskräfte. „Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen können auch Angehörige der Ordnungskräfte davon profitieren, um dem Mangel an Wohnraum entgegenzuwirken“, so Kompatscher.Moderne Konzepte für lebenswerte Stadtquartiere
Ulli Mair, Landesrätin für Wohnbau, Sicherheit und Gewaltprävention, betonte, dass der Übergang nicht mehr benötigter Kasernen ans Land ein bedeutender Schritt sei. „In diesen Arealen können moderne urbanistische Konzepte umgesetzt und lebenswerte Stadtquartiere geschaffen werden, die preiswerte Eigentums- und Mietwohnungen ermöglichen. So können wir eine Lücke am Wohnmarkt schließen“, so Mair.Auch der Landesrat für Hochbau, Vermögen, Grundbuch und Kataster, Christian Bianchi, zeigte sich erfreut: „Dieses Dokument bestätigt das stete Engagement des Landes bei der Umsetzung der mit dem Staat vereinbarten Maßnahmen für militärische Infrastrukturen. Es handelt sich um gezielte und flächendeckende Eingriffe, die moderne und funktionale Strukturen für die Streitkräfte gewährleisten und zugleich konkrete Vorteile in Form von Dienstwohnungen und effizienten Kasernen bringen.“
Institutionelle Zusammenarbeit für das öffentliche Interesse
Der Generalsekretär des Verteidigungsministeriums, Ministerialrat Fabio Mattei, betonte die positiven Auswirkungen dieser wichtigen institutionellen Zusammenarbeit, von der alle Beteiligten profitieren. „Dank der Unterstützung der Agentur der Staatsgüter und der Bereitschaft des Landes wird erneut das öffentliche Interesse auf die bestmögliche Weise gewahrt“, unterstrich Mattei.An der Zeremonie nahmen zudem der Generalsekretär des Landes, Eros Magnago, die stellvertretende Generalsekretärin, Marion Markart, der Direktor der Abteilung Hochbau und Vermögensverwaltung, Daniel Bedin, der Kommandant der Gebirgstruppen, Generalmajor Michele Risi, der Stabschef des Kommandos der Gebirgstruppen, Generalmajor Alberto Vezzoli, Oberst Pasqualino Iannotti, weitere Vertretern der Ordnungskräfte im Land, auch Merans Vizebürgermeister Nerio Zadcaria, Toblachs Bürgermeister Martin Rienzner und Pfitschs Bürgermeister Stefan Gufler teil.

