Im Rahmen des Projekts wird auch eine innovative Lüftungsstrategie verfolgt. So werden im Kellergeschoss sechs dezentrale Lüftungsgeräte installiert, um eine kontinuierliche Luftzirkulation zu gewährleisten und den Komfort in den Räumlichkeiten zu verbessern.
Das Sanierungsprojekt startet mit der baulichen Umsetzung ungefähr im April 2025 und wird bis zu sechs Monate dauern. Das Gesamtvolumen beträgt 822.230,69 Euro und wurde vom europäische Strukturfonds EFRE genehmigt und zu 80 Prozent finanziert, was 657.784,55 Euro an Förderungen ergibt.
Bürgermeister Mauro Dalla Barba zeigt sich zuversichtlich: Mit dem Projekt ESMo setzen wir nicht nur auf eine nachhaltige Verbesserung der Energieeffizienz, sondern schaffen auch ein komfortableres Umfeld für die Bürgerinnen und Bürger von Latsch. Diese Investition in die Zukunft ist ein wichtiger Schritt, den Ressourcenverbrauch unserer Gemeinde nachhaltig zu reduzieren.
Besonders umfangreich sind die Maßnahmen im Kellergeschoss: Die Nordfassade wird freigelegt und mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen, während neue Lüftungsanlagen installiert werden. Auch die Westfassade wird umfassend saniert und isoliert, um die Energieeffizienz des Gebäudes weiter zu steigern. Zudem werden alle Fenster und Türen nach den modernsten Energiestandards ausgetauscht.
Durch die Maßnahmen des ESMo Projektes wird die Gemeinde Latsch nicht nur ihren Energieverbrauch erheblich senken, sondern auch zur Erreichung der Klimaziele beitragen und die Lebensqualität der Bürger*innen langfristig verbessern.

