Im Einsatz standen unter anderem die Bergretter aus Ehrwald, Lermoos und Grainau, eine Hundestaffel, der Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“ sowie ein Notarzthubschrauber. Gegen Mittag wurde die Rettungsaktion beendet, es befanden sich keine weiteren Verschütteten unter der Lawine. Zu den Identitäten der beiden Alpinisten wurden vorerst keine Angaben gemacht.
In Tirol herrschte am Samstag in hohen Lagen eigentlich nur verbreitet mäßige Lawinengefahr, also Stufe 2 der fünfteiligen Skala. Schwachschichten im Altschnee könnten aber vereinzelt noch von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden, hatte der Lawinenwarndienst mitgeteilt. Die Gefahrenstellen diesbezüglich lagen an sehr steilen, vergletscherten West-, Nord- und Osthängen im Schatten in der Höhe.
Lawinen könnten mittlere Größe erreichen. Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen dürften wiederum vereinzelt an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2400 Metern ausgelöst werden. Gefahren für kleine Lawinen taten sich hier in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten auf. Neben der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden, wurde appelliert.

