Freitag, 30. Mai 2025

Lawinenabgang in Sulden: Bodensuche nach Vermisstem abgebrochen – Helm gefunden

Bei einem Lawinenabgang in der Ortlergruppe ist am späten Freitagvormittag ersten Angaben zufolge eine Person verschüttet worden. Zum Zustand der verschütteten Person liegen derzeit keine Informationen vor.

Gegen 11.30 Uhr ging bei der Bergrettung Sulden ein Notruf ein: Lawinenabgang auf der Königsspitze. - Foto: © sch

Gegen 11.30 Uhr ging bei der Bergrettung Sulden ein Notruf ein: Lawinenabgang auf der Königsspitze, im Bereich der Ostrinne. Ersten Informationen zufolge wurde dabei eine Bergsteiger rund 300 Höhenmeter von den Schneemassen mitgerissen und verschüttet. Die Bergretter rückten sofort aus.

Derzeit ist zum Zustand der verschütteten Person nichts bekannt, im Bereich des Lawinenkegels wurde ein Helm gefunden. Die Person, die den Notruf abgesetzt hatte, konnte von den Einsatzkräften wohlauf geborgen werden. Der Einsatz ist noch im Gange.

Ersten Angaben zufolge soll es sich bei den beiden Bergsteigern um italienische Staatsbürger handeln. Beide dürften um die 30 Jahre alt sein.

Die Bodensuche nach der verschütteten Person musste jedoch gegen 13.30 Uhr abgebrochen werden, da im Bereich des Lawinenkegels derzeit Nachlawinengefahr besteht. Nun soll ein Hubschrauber der Finanzpolizei das Gebiet überfliegen, um das Mobiltelefon der vermissten Person zu orten.

Vor Ort im Einsatz sind die Bergrettungen von Sulden, Prad und Taufers im Münstertal, der Bergrettungsdienst der Finanzpolizei Schlanders, die Freiwillige Feuerwehr Sulden sowie die Notarzthubschrauber Pelikan 1 und 3 und ein Hubschrauber der Finanzpolizei.

STOL hält Sie auf dem Laufenden.

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