„Die Sherpas mussten aufgeben“, berichtete der aus Teramo stammende Himalaya-Experte Davide Peluzzi, der im Rolwaling-Tal an der Errichtung des höchsten Klettersteigs der Welt beteiligt war und bereits mehrfach Expeditionen in derselben Region geleitet hat, gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur Ansa.
Die gewaltige Lawine überraschte am 3. November eine 15-köpfige Gruppe von Bergsteigern auf ihrem Weg vom Basislager zu einem Hochlager. Acht von ihnen konnten sich in Sicherheit bringen, sieben wurden jedoch verschüttet und gelten seither als vermisst. Experten zufolge bestand von Anfang an kaum Hoffnung, sie lebend zu finden.
Trotz intensiver Suchaktionen in den Tagen danach blieb jede Spur der Alpinisten aus. (Wir haben berichtet)
Bei den Vermissten handelt es sich um den Südtiroler Markus Kirchler, den Italiener Marco Di Marcello, den Deutschen Jakob Schreiber sowie um die beiden nepalesischen Bergführer Padam Tamang und Mere Karki.
Die Körper des Italieners Paolo Cocco und des Franzosen Christian André Manfredi hingegen konnten bereits einen Tag nach der Tragödie geborgen werden.

