Dienstag, 31. März 2026

Leichenfund im Villnößtal: Chinesischer Student starb nicht durch Lawinenabgang

Der chinesische Student Peng Huang (29), dessen Leichnam am gestrigen Montag nahe der Mittagsscharte im Villnößtal gefunden wurde, ist offenbar nicht von einer Lawine verschüttet worden.

Wie der Bergrettungsdienst CNSAS mitteilt, wurde der Körper in Fötusstellung aufgefunden. - Foto: © CNSAS

Wie der Bergrettungsdienst CNSAS mitteilt, wurde der Körper in Fötusstellung aufgefunden. Dies deute darauf hin, dass der Tod infolge von Unterkühlung oder Erschöpfung eingetreten sei, berichtet die italienische Nachrichtenagentur „Ansa“.


Peng Huang (29) galt über Wochen als vermisst. - Foto: © privat



Der junge Mann galt seit mehr als zwei Monaten als vermisst ( wir haben berichtet). Laut CNSAS könnte die Leiche aufgrund starker Schneefälle bei früheren Suchaktionen übersehen worden sein, da sie vollständig bedeckt war.

Zum Zeitpunkt des Fundes lag der Körper zwar neben einer kürzlich abgegangenen Lawine, allerdings wies der Körper keine Anzeichen einer direkten Beteiligung auf. Es ist laut dem Bergrettungsdienst wahrscheinlich, dass ein Wildtier auf den Fundort aufmerksam gemacht hat, indem es um den Leichenfundort Schnee aufwühlte und so die Aufmerksamkeit vorbeikommender Skitourengeher erregte.

Dank einer Kamera, die neben dem Verstorbenen gefunden wurde, konnte zudem die von ihm zurückgelegte Route rekonstruiert werden, so die Bergrettung.

mir

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