Über den Hintergrund der Tat war zunächst nichts bekannt. Auch ob es sich bei den Toten um Kinder oder Lehrkräfte handelt, wurde nicht mitgeteilt.
Der kanadische Premierminister reagierte mit Bestürzung auf den Vorfall. Er sei „zutiefst erschüttert“, schrieb Mark Carney auf der Plattform X. „Meine Gebete und mein tiefstes Beileid gelten den Familien und Freunden, die durch diese schrecklichen Gewalttaten Angehörige verloren haben.“ Er sagte seine geplante Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz ab.
Die Polizei hatte Menschen in der Gegend mehrere Stunden lang dazu aufgerufen, ihre Türen zu verriegeln und ihre Häuser oder Geschäfte bis auf Weiteres nicht zu verlassen.
Laut dem kanadischen Sender CBC hat die Polizei die Identität des mutmaßlichen Schützen inzwischen geklärt. Am Nachmittag war dem Sender zufolge nach einer „Frau in einem Kleid“ gefahndet worden. Aus Datenschutzgründen und zum Schutz der Ermittlungen würden derzeit aber keine genaueren Details bekanntgegeben, hieß es. Die Polizei ging nicht von weiteren Verdächtigen aus. Eine anhaltende Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe nicht.
Der Ort Tumbler Ridge liegt Luftlinie rund 700 Kilometer nordöstlich von Vancouver. Laut eigenen Angaben zählt die Gemeinde etwa 2.700 Einwohner.
In Kanada kommt es deutlich weniger häufig zu Schusswaffengewalt als im südlichen Nachbarland USA, wo es auch immer mal wieder zu Schüssen an Schulen kommt.

