Erfolge in Lana und Meran
Anfang November brachten drei mutmaßliche Betrüger aus Neapel eine 68-jährige Frau in Lana um 63.900 Euro. Sie gaben sich telefonisch als Carabinieri aus und behaupteten, ein Angehöriger sei in rechtliche Schwierigkeiten geraten. Den Ermittlern gelang es, 44.000 Euro zu sichern und zurückzugeben.
Bereits im August identifizierten die Carabinieri in Meran eine 28-jährige Frau, die mit ähnlicher Masche 69.000 Euro erbeutet hatte. In diesem Fall wurde der gesamte Betrag sichergestellt.
Wachsamkeit verhindert Schaden
Mehrere Betrugsversuche konnten dank aufmerksamer Bürger und Betroffener vereitelt werden. In Dorf Tirol entlarvte der Stationskommandant persönlich einen Betrug, nachdem zwei Senioren verdächtige Anrufe wegen angeblicher Bankprobleme erhalten hatten. Auch in Meran stoppten rechtzeitige Rückfragen bei den echten Carabinieri sowie das Eingreifen einer aufmerksamen Postmitarbeiterin Überweisungen in letzter Minute.
Warnung vor Telefon-Spoofing
Angesichts immer raffinierterer Methoden planen die Carabinieri eine Informationskampagne. Beim sogenannten Telefon-Spoofing erscheint auf dem Display eine echte Behördennummer. Der Kompaniekommandant warnt: Kein Polizeibeamter fordert jemals am Telefon Geld oder Wertsachen. Im Zweifel auflegen und selbst die 112 wählen.