Mittwoch, 8. Oktober 2025

Meran: Nach Überfällen und Schlägerei – Algerier gestellt und abgeschoben

Die Polizei in Meran hat am Dienstagmorgen einen 43-jährigen Algerier festgenommen, der sich seit längerer Zeit ohne Aufenthaltsgenehmigung in der Stadt aufgehalten hatte. Der Mann, ohne festen Wohnsitz, war den Behörden seit Jahren bekannt.

Am Dienstag haben Polizeibeamte den Mann in der Nähe des Meraner Bahnhofs aufgespürt.

Er soll eine Reihe von Delikten begangen haben, darunter Körperverletzung, Diebstahl, Raub, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und unerlaubtes Tragen von Waffen.

Für Aufsehen gesorgt hatten insbesondere zwei Vorfälle der vergangenen Monate. Im Zentrum von Meran soll er zwei französische Touristen überfallen haben. Zudem war er im August in eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern verwickelt, die ebenfalls für Schlagzeilen sorgte.

Seit einigen Tagen suchten Beamte des Meraner Polizeikommissariats gezielt nach dem Mann. Am Dienstagmorgen entdeckten sie ihn schließlich in der Nähe des Bahnhofs. Nach der Festnahme wurde er erkennungsdienstlich behandelt und dem Quästor von Bozen, Giuseppe Ferrari, vorgeführt. Dieser ordnete die Abschiebung an.

Der 43-Jährige wurde daraufhin in das Abschiebezentrum (CPR) von Turin gebracht. Dort sollen die weiteren Schritte für eine Rückführung in sein Heimatland vorbereitet werden. Erst im September hatte die Polizei in Meran einen anderen ausreisepflichtigen Ausländer in ein Abschiebeverfahren überstellt.

stol

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