Mittwoch, 15. April 2026

Millionen gefälschte Produkte sichergestellt – Betrug mit „Made in Italy“

Millionen gefälschter Produkte, tausende Einsätze und ein offenbar international verzweigtes Betrugsnetz: Die Finanzpolizei zieht für 2025 eine harte Bilanz im Kampf gegen Produktpiraterie und „Made in Italy“-Fälschungen – von Spielzeug über Lebensmittel bis hin zu Millionen illegaler Souvenirs.

Bei umfassenden Kontrollen stießen die Ermittler der Finanzpolizei auf Millionen gefälschter Produkte.


Die Finanzpolizei hat im Jahr 2025 eine umfassende Bilanz im Kampf gegen Produktpiraterie und den Schutz des Kennzeichens „Made in Italy“ vorgelegt. Insgesamt wurden 9.044 Einsätze durchgeführt und 4.066 Personen angezeigt, wie aus den offiziellen Zahlen hervorgeht.

Die Dimension des Problems bleibt enorm: Insgesamt wurden 81,3 Millionen gefälschte Produkte beschlagnahmt. Besonders betroffen waren Spielwaren mit einem Anteil von 31 Prozent, gefolgt von Verpackungen mit 27 Prozent, religiösen Gegenständen mit 15 Prozent sowie Gravuren, Drucken und Lithografien mit 9,5 Prozent.

Auch im Bereich des Schutzes italienischer Herkunftsbezeichnungen wurden landesweit über 30 Millionen Produkte sichergestellt. Dabei dominierten Eisenwaren mit 71 Prozent der Fälle, gefolgt von Zubehör für Autos, Motorräder und Fahrräder mit 18,5 Prozent sowie Weihnachtsdekorationen mit 4 Prozent.

Die Behörden warnen zudem, dass nicht nur Verkäufer, sondern auch Käufer solcher Produkte mit empfindlichen Strafen rechnen müssen. Für Verbraucher können die Verwaltungsstrafen zwischen 300 und 7.000 Euro liegen.

fal

Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden