Donnerstag, 12. März 2026

Mindestens 64 Tote nach Erdrutschen in Äthiopien- 125 Menschen vermisst

Bei Erdrutschen im Süden Äthiopiens sind nach Behördenangaben am Donnerstag mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Die tatsächliche Zahl der Opfer könnte noch deutlich höher sein, denn etwa 125 Menschen gelten weiterhin als vermisst.

Schon im Juli 2024 kamen bei einem Erdrutsch in Äthiopien über 100 Menschen ums Leben. (Archivbild von 2024) - Foto: © APA/Gofa Zone Government Communication Affairs Department/ESN / -

Heftige Regenfälle in der Region hatten massive Erdrutsche ausgelöst. Wegen der Gefahr weiterer Schlammlawinen musste die Rettungsaktion auch unterbrochen werden. Erdrutsche hatten auch Straßen und Brücken zum Unglücksort blockiert.

Erdrutsche sind in diesem hügelreichen Teil Äthiopiens ein regelmäßiges Phänomen. Im Jahr 2024 töteten Erdrutsche Hunderte Menschen, zerstörten wichtige Infrastruktur, darunter Ackerland, und vertrieben Tausende. Die Lage wurde durch eine verzögerte und unzureichende humanitäre Hilfe verschärft, die das Leben der Opfer gefährdete.

Gleichzeitig haben marode Infrastruktur und durchnässte Böden die Anfälligkeit des südlichen Bundesstaates Äthiopien für Erdrutsche und andere Naturkatastrophen erhöht.

dpa

Alle Meldungen zu:

Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden