Eine forensisch-psychiatrische Sachverständige habe den Beschuldigten, der vergangenen Donnerstag vier Mitreisende in einem Zug schwer verletzte und dabei selbst schwer verletzt wurde, inzwischen begutachtet. Nach deren vorläufiger Einschätzung dürfte die Schuldfähigkeit des Mannes zum Tatzeitpunkt aufgrund einer schizophrenen Störung zumindest erheblich eingeschränkt gewesen sein.
Asyl-Aberkennungsverfahren eingeleitet
Drei der vier Verletzten hätten das Krankenhaus mittlerweile verlassen können, teilte die Polizei mit. Eine 51 Jahre alte Frau befinde sich weiterhin in stationärer Behandlung. Gegen den Tatverdächtigen - seit 2022 ein anerkannter Flüchtling in Österreich - wurde nach zwei rechtskräftigen Verurteilungen wegen schwerer Körperverletzung bzw. Widerstands gegen die Staatsgewalt mittlerweile ein Asyl-Aberkennungsverfahren eingeleitet.Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg sei die Wohnung des Mannes inzwischen von Beamten des Landeskriminalamtes Wien durchsucht worden.

