Montag, 8. Dezember 2025

Nach Angriff auf Busfahrer: Sasa kündigt weitere Schutzmaßnahmen an

Nach dem tätlichen Übergriff auf einen Busfahrer am Samstagabend zwischen dem Bozner Verdiplatz und der Drususallee meldet sich die Präsidentin der Linienbusgesellschaft Sasa, Astrid Kofler, zu Wort. „Für uns hat die Sicherheit unserer Mitarbeiter oberste Priorität“, betont sie. Der Vorfall führte zur Ausrufung eines Gewerkschaftsstreiks für Dienstag, den 9. Dezember.

Astrid Kofler verweist darauf, dass das Unternehmen bereits seit längerer Zeit Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in den Bussen umsetzt. - Foto: © pir

Kofler verweist darauf, dass das Unternehmen bereits seit längerer Zeit Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in den Bussen umsetzt. Ein Teil der Flotte sei schon mit Trennscheiben zwischen Fahrer und Fahrgästen ausgestattet, wie die italienische Tageszeitung „Alto Adige“ berichtet.

Weitere Schritte seien bereits beschlossen: „In Kürze werden weitere 30 Busse mit Schutzvorrichtungen ausgerüstet“, erklärt die Präsidentin. Der Vorfall vom Samstag, bei dem der Fahrer angegriffen wurde und die Polizei gerufen werden musste, habe das Thema Sicherheit erneut in den Fokus gerückt – ein Punkt, den auch die Gewerkschaften mehrfach angesprochen hätten ( STOL hat berichtet).

Gleichzeitig weist Kofler darauf hin, dass es sich nicht um ein reines Sasa-Problem handle. „Wir sind mit einer zunehmenden Gewalt in der Gesellschaft konfrontiert“, sagt sie. Es brauche daher breitere Maßnahmen zum Schutz von Beschäftigten, vor allem in den Abendstunden und in sensiblen Bereichen mit viel Publikumsverkehr.

stol

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