Mittwoch, 2. Juli 2025

Opfer aus Südtirol: Zwei Süditaliener wegen Online-Betrug angezeigt

Die Carabinieri von Wolkenstein in Gröden und Waidbruck haben kürzlich zwei Online-Betrugsfälle um insgesamt fast 500 Euro geklärt – ein Mann aus Sizilien und ein weiterer aus Kalabrien wurden auf freiem Fuß angezeigt.

Die Carabinieri konnten kürzlich zwei Online-Betrugsfälle klären und ebenso viele mutmaßliche Täter identifizieren. - Foto: © CC



Eine Frau aus Wolkenstein in Gröden erstattete bei den Carabinieri kürzlich Anzeige – sie war von einem Mann wegen einer angeblichen Kostenrückerstattung für ein bestelltes Produkt kontaktiert worden.

Sizilianer als mutmaßlicher Online-Betrüger

Der Mann soll sie schließlich dazu gebracht haben, eine Überweisung in Höhe von 298 Euro durchzuführen. Die Carabinieri nahmen sofort die Ermittlungen zum Betrugsfall auf und identifizierten schließlich den mutmaßlichen Täter. Es handelt sich dabei um einen Sizilianer, der in der Region Venetien wohnhaft ist. Er wurde wegen Betrug auf freiem Fuß angezeigt.

Verdacht: Kalabrier brachte Pakistaner um 198 Euro

Ins Visier der Carabinieri von Waidbruck geriet parallel dazu ein Mann aus Kalabrien. Dieser soll einem in Waidbruck wohnhaften Pakistaner Pkw-Ersatzteile verkauft und dafür 198 Euro verlangt haben.

Nachdem der Pakistaner die Überweisung getätigt hatte, wurden ihm besagte Erteile nie zugeschickt. Daraufhin erstattete er Anzeige – den Ermittlern gelang es, den mutmaßlichen Täter auszuforschen. Es handelt sich dabei laut einer Aussendung der Carabinieri um einen Mann aus Kalabrien, auch er wurde wegen des Verdachts auf Betrug bei der Bozner Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt.

stol

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