Dem Kalifornier droht nun ein Prozess wegen zweifachen Mordes. Er und seine russische Lebensgefährtin sollen sich 2023 auf der Mittelmeerinsel Malta kennengelernt haben und dann gemeinsam nach Italien gereist sein. Eine DNA-Probe soll klären, ob der US-Bürger der Vater des getöteten Mädchens ist.
Der Amerikaner war in den vergangenen Monaten in Rom unter verschiedenen Pseudonymen in Erscheinung getreten. So gab er sich etwa als Regisseur, Drehbuchautor und Opernsänger „Rexal Ford“ aus. Brisant ist auch ein Dokument im Ermittlungsakt, das belegt, dass er über eine römische Produktionsfirma im Stadtteil Parioli eine Filmförderung von über 800.000 Euro vom italienischen Kulturministerium erhalten hat - für ein Projekt, das jedoch nie umgesetzt wurde. Auch ein Betrugsvorwurf könnte somit gegen den Amerikaner erhoben werden.

