Donnerstag, 6. November 2025

Nach Lawinenunglück im Ortlergebiet: Erhebungen auf der Vertainspitze

Um den genauen Hergang des Lawinenunglücks unterhalb der Vertainspitze zu klären, bei dem vergangenen Samstag fünf Bergsteiger aus Bayern ums Leben kamen, hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Am heutigen Donnerstag fand ein erster Erkundungsflug der Finanzpolizei über der Unglücksstelle statt.

Am heutigen Donnerstag fand ein erster Erkundungsflug der Finanzpolizei über der Unglücksstelle statt. - Foto: © finanzpolizei

Wie berichtet, ereignete sich das Lawinenunglück vergangenen Samstag an der Nordwand unterhalb der Vertainspitze im Ortlergebiet: Sieben Bergsteiger aus Bayern wurden von einer Lawine erfasst. Fünf von ihnen kamen dabei ums Leben.

Im Zusammenhang mit dem tödlichen Bergunglück hat die Bozner Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet – bislang ohne strafrechtliche Relevanz. Ziel ist es, den genauen Ablauf des Unglücks zu rekonstruieren. ( Mehr dazu lesen Sie hier)

Die Staatsanwaltschaft hat die Finanzpolizei damit beauftragt, sich ein genaues Bild von der Unglücksstelle und dem Lawinenkegel zu verschaffen. Am Donnerstag fand dazu ein erster Erkundungsflug mit einem Hubschrauber statt. Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren.

Diese fünf Menschen aus Bayern starben beim Unglück

Wie berichtet, konnten Steffen Wiedemann (58), sein Sohn Beat (21) aus Buchenberg und dessen Freundin Selina Schlitzer (21) aus Lechbruck nach dem Lawinenunglück am Samstag noch am selben Tag tot geborgen werden. Am Sonntag in der Früh dann die traurige Gewissheit: Auch Matthias Löhning (46) und dessen Tochter Freda (17) hatten das Unglück nicht überlebt.


<?ZE?>Selina (links), ihr Freund Beat (Mitte) und dessen Vater Steffen (rechts) sind drei der insgesamt fünf Todesopfer. - Foto: © Social Media/Collage

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