Täterin soll Chatbot missbraucht haben
Danach wurde bekannt, dass die 18-jährige Schützin Monate vor ihrer Tat den KI-Chatbot zur „Förderung gewalttätiger Aktivitäten“ missbraucht haben soll, wie der Sender CBC berichtete. Laut Medienberichten soll sie dem KI-Bot ChatGPT Szenarien beschrieben haben, die Waffengewalt beinhalteten. OpenAI sperrte ihr Konto – eine Meldung an Strafverfolgungsbehörden erfolgte allerdings nicht.Minister zeigt sich enttäuscht
„Wir haben deutlich gemacht, dass die Kanadier erwarten, dass glaubwürdige Warnzeichen für schwere Gewalt zeitnah und verantwortungsvoll eskaliert werden“, hieß es von Solomon nach dem Gespräch mit den OpenAI-Vertretern. Es sei darüber gesprochen worden, wie ein „unmittelbares und glaubhaftes Risiko“ bei der Nutzung der Chat-Plattform identifiziert und überprüft werde.Enttäuschenderweise habe der Plattform-Betreiber zunächst keine nennenswerten neuen Sicherheitsmaßnahmen präsentiert, so Solomon. OpenAI habe aber in Aussicht gestellt, bald konkretere, „auf den kanadischen Kontext zugeschnittene Vorschläge“ vorzulegen.

