Freitag, 30. Januar 2026

Nach Tod von Touristin in Gröden: Staatsanwaltschaft ermittelt

Nach dem Tod der bundesdeutschen Touristin Sabine Rockel (64) ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

Sabine Rockel war ein zweites Mal abgängig und konnte diesmal nur noch tot aufgefunden werden. - Foto: © privat

Sabine Rockel war am Freitagvormittag in St. Christina in Gröden tot aufgefunden worden (STOL hat berichtet).

Bereits am Montagabend wurde nach ihr gesucht, nachdem sie sich von einer Wandergruppe getrennt hatte und in der Folge nicht mehr zurückgekehrt war. Am Dienstagmorgen, nach einer eiskalten Nacht mit Temperaturen von bis zu minus elf Grad, konnte sie unversehrt geborgen werden (hier lesen Sie mehr dazu).

Nur wenige Stunden später war sie erneut verschwunden: Seit Mittwochabend fehlte wieder jede Spur von Sabine Rockel, und erneut suchte ein Großaufgebot an Einsatzkräften nach der bundesdeutschen Touristin.

Bei Sturz tödlich verletzt

Am Freitagvormittag dann die traurige Gewissheit: Sabine Rockel konnte nur mehr tot aufgefunden werden – hinter dem Postamt von St. Christina.

Nach ersten Erkenntnissen dürfte die Frau einige Meter in die Tiefe gestürzt sein, wobei sie tödliche Verletzungen erlitt.

„Verlassen einer hilfsbedürftigen Person“

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen Unbekannt wegen des Verdachts auf „Verlassen einer hilfsbedürftigen Person“ (Art. 591 StGB.) Außerdem wurde eine Autopsie der Leiche angeordnet, um die Umstände des Todes zu ermitteln.

stol

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