Gemeinsam mit dem Energieversorgungsunternehmen Alperia werden Maßnahmen besprochen, um den Schaden in einer Steuerkammer des komplexen Stollengeflechts zu beheben. Das Wasser geht über einen Zugangsstollen kontrolliert in die Falschauer. Die Falschauer kann die Wassermengen im betroffenen Abschnitt zwischen Wasseraustritt und Stausee St. Pankraz tragen. Auch die Wassermengen der Falschauer im Gemeindegebiet von Lana entsprechen dem Fassungsvermögen des Flusses.
Der Seespiegel sinkt kontinuierlich, seit Beginn ist er um 7 Meter gesunken, auch das Sinken ist stabil. In die Kraftwerke Lana und St. Pankraz werden laufend Wassermengen eingespeist, um die Falschauer zu entlasten. Das Alarmierungssystem wurde angepasst. Mitarbeiter der Alperia und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren sind ständig vor Ort. Es ist nicht ausgeschlossen, dass als letzte Maßnahme die gänzliche Entleerung des Stausees erfolgen muss.

