Mittwoch, 8. Oktober 2025

Ifinger: Verstiegener Bergsteiger mit Hubschrauber gerettet

Ein österreichischer Bergsteiger hat sich am Montagabend am Ifinger verstiegen und in steilem Gelände festgesetzt. Nur durch Glück blieb der Mann unverletzt – die Bergrettung Meran musste zu einem nächtlichen Einsatz ausrücken.

Acht Mann der Meraner Bergrettung mussten in der Nacht ausrücken. - Foto: © BRD Meran/Michael Lex

Ein fordernder Nachteinsatz für die Bergrettung Meran: Am Montagabend wurde die Einsatzmannschaft alarmiert, nachdem sich ein österreichischer Bergsteiger am Ifinger (2581 m) verirrt hatte und in einer steilen Rinne festsaß.

Nach Abklärung der Lage rückten acht Meraner Bergretter mit dem Einsatzfahrzeug zur Leitenalm (1862 m) aus. Von dort setzten sie ihren Weg zu Fuß in Richtung Ifingerscharte fort, wo sich der Mann verstiegen hatte. Glücklicherweise war der Bergsteiger kurz vor den Felswänden in der Rinne zum Stillstand gekommen und konnte selbst den Notruf absetzen.


Erstversorgung durch das Team der Bergrettung Meran. - Foto: © BRD Meran/Michael Lex



Zunächst versuchten die Retter, den Mann zu Fuß zu erreichen und zu begleiten. Da er jedoch stark erschöpft war, wurde die Einsatztaktik geändert und der Rettungshubschrauber des Aiut Alpin Dolomites angefordert. Zwei Bergretter wurden per Winde zur Einsatzstelle geflogen und zum Patienten abgesetzt. Anschließend konnte der Mann gesichert und per Winde an Bord des Hubschraubers genommen werden.


Der Mann musste mit dem Hubschrauber „Aiut Alpin“ gerettet werden. - Foto: © BRD Meran/Michael Lex



Der unverletzte Bergsteiger wurde zur Leitenalm geflogen, wo er die Nacht verbrachte und am nächsten Tag seine Tour fortsetzte. Der Einsatz endete gegen Mitternacht. Insgesamt standen acht Mitglieder der Bergrettung Meran im Einsatz.

„Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig eine sorgfältige Tourenplanung ist“, betont die Bergrettung Meran. „Nur dank Glück und raschem Eingreifen konnten schwerere Folgen verhindert werden.“

stol

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