Samstag, 21. Februar 2026

NASA-Mondmission Artemis 2 doch noch nicht im März

Der Chef der US-Raumfahrtbehörde NASA hat einem Start der bemannten Mondmission Artemis 2 im Monat März eine Absage erteilt. Es gebe technische Probleme mit der Riesenrakete SLS, mit der die vier Astronauten den Mond umrunden sollen, teilte NASA-Chef Jared Isaacman am Samstag im Onlinedienst X mit. Der geplante Weltraumflug von Artemis 2 soll rund zehn Tage dauern. Er wäre der erste bemannte Flug um den Mond seit Apollo 17 im Dezember 1972.

NASA-Mondmission Artemis 2 muss sich noch etwas gedulden. - Foto: © APA/AFP / MIGUEL J. RODRIGUEZ CARRILLO

Techniker hätten in der Nacht ein Problem mit dem Heliumfluss in einer der Raketenstufen festgestellt, weshalb die SLS-Rakete und die Orion-Raumkapsel von der Startrampe zurück in die Werkshalle des Kennedy Space Center in Florida gebracht werden müssten. Dort würden dann technische Fragen geklärt und mögliche Reparaturen vorgenommen. „Das schließt den März als geplantes Startfenster aus“, erklärte Isaacman.

Am Freitag hatte die NASA mitgeteilt, die erste bemannte Mondmission seit über 50 Jahren solle frühestens ab dem 6. März ins All starten. Angesichts eines möglichen Starts an jenem Datum hatten die Artemis-Astronauten, drei US-Bürger und ein Kanadier, ihre Quarantäne begonnen, die sie nun wieder abbrechen konnten. Die vier Astronauten sollen den Mond umrunden, nicht jedoch auf dem Erdtrabanten landen.

Erfolgreiche Generalprobe

Am Donnerstag hatte die NASA nach eigenen Angaben eine erfolgreiche Generalprobe für den Start von Artemis 2 absolviert. Die Leitung der Behörde hatte allerdings erklärt, dass die Ingenieure mehrere Tage bräuchten, um die Daten zu analysieren und noch weitere Manöver und technische Tests vornehmen würden.

Der Weltraumflug von Artemis 2 soll rund zehn Tage dauern. Es soll der erste bemannte Flug um den Mond seit Apollo 17 im Dezember 1972 werden. Damals waren zwei der Astronauten auch auf dem Mond gelandet. Neben fünf möglichen Startfenstern für Artemis 2 im März hatte die NASA auch sechs weitere im April genannt.

apa

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