Nachdem die Suche aufgrund technischer und klimatischer Schwierigkeiten zunächst unterbrochen worden war, kommen nun aus dem Rolwaling-Tal neue Nachrichten. Diese übermittelte der aus Teramo stammende Himalaya-Experte Davide Peluzzi, der bereits mehrfach Expeditionen in derselben Region geleitet hat.
„Werden nicht aufhören zu graben“
„Ich stehe seit dem Tag der Lawine in Kontakt mit Tenjing Phurba, dem Leiter dieser unglücklichen Expedition“, sagte Peluzzi der Nachrichtenagentur ANSA. „Er hat mir bestätigt, dass die nepalesische Gemeinschaft in der Region zutiefst betroffen ist. Für sie ist es eine Herzensangelegenheit, nicht aufzugeben – unter der Lawine liegen Bergsteiger, die sie als Brüder betrachten. Sie werden nicht aufhören zu graben.“Todeslawine erfasste Bergsteiger-Gruppe
Am 3. November erfasste eine Lawine eine Gruppe von Bergsteigern, die gerade zum Gipfel aufsteigen wollte. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben – fünf Alpinisten aus Italien, Deutschland und Frankreich, sowie zwei nepalesische Bergführer.Neben Kirchler kamen auch der in Innsbruck lebende Italiener Paolo Cocco, Marco Di Marcello aus Italien, der Deutsche Jakob Schreiber, der Franzose Christian André Manfredi sowie die nepalesischen Bergführer Padam Tamang und Mere Karki ums Leben. Die Frau von Manfredi, Solange Thaon, ist eine der Überlebenden. Sie hat eindrucksvoll über die Lawinentragödie berichtet.

