Dienstag, 14. April 2026

Nordtirol: Großbrand in Hotel gelöscht

Nach einem Großbrand in einem Hotel im Zentrum von Seefeld (Bezirk Innsbruck-Land) ist am Dienstagvormittag „Brand aus“ gegeben worden. Seit etwa 9 Uhr gelten die Flammen als endgültig gelöscht, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur APA. Sieben Personen wurden im Zuge des Feuers leicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen nun an.

Der Dachstuhl eines Hotels im Ortszentrum von Seefeld hatte Feuer gefangen. - Video: stol

Der Dachstuhl des bekannten „Klosterbräu“ war am Montagabend in Brand geraten. In der Nacht auf Dienstag war das Feuer intensiv bekämpft worden, Dienstagfrüh waren zunächst noch Nachlöscharbeiten im Gang gewesen, sagte der Bezirksschriftführer des Bezirksfeuerwehrverbandes von Innsbruck-Land, Thomas Tanzer, der APA. Auch ein Kran-Lkw wurde eingesetzt. Zwischenzeitlich waren am Höhepunkt der Löscharbeiten um Mitternacht 250 Feuerwehrkräfte zeitgleich im Einsatz. Trotz des massiven Kräfteaufgebots gestaltete sich die Brandbekämpfung offenbar schwierig gestaltet.

Sieben Personen waren durch den Brand leicht verletzt worden, nach aktuellem Stand musste jedoch niemand ins Krankenhaus gebracht werden. Alle Betroffenen wurden an Ort und Stelle versorgt.

Die starke Rauchentwicklung hatte am Vorabend außerdem zur Auslösung eines AT-Alerts für die Bevölkerung in der Region geführt. Dieser wurde von der Gemeindeeinsatzleitung in Seefeld mittlerweile wieder aufgehoben, teilte das Land Tirol am Dienstagmorgen mit. Es gebe trotz der weiterhin andauernden Löscharbeiten keine wesentliche Rauchentwicklung mehr.

Das Hotel war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in Betrieb bzw. geschlossen. Rund 150 Personen aus zwei naheliegenden Hotels wurden evakuiert und von der Rettung in der Olympiahalle in Seefeld versorgt. Die Betroffenen wurden nach der Unterbringung in Notunterkünften auf Hotels in der Region verteilt, hieß es seitens des Roten Kreuzes. Ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude konnte verhindert werden. Zwischenzeitlich hatte offenbar auch Gefahr für die benachbarte Kirche bestanden, die ebenfalls vorsorglich evakuiert wurde.

apa

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