Die Welt gleicht immer mehr einem Schlachtfeld. Und mittendrin Millionen von Menschen, die in den Kriegsgebieten festsitzen oder versuchen, daraus zu fliehen. Da mutet die Abhaltung einer Friedenswoche, die hierzulande abgehalten wird, schon fast kleingeistig an. Wir werden die Auswirkungen des Krieges zwar auch zu spüren bekommen – spätestens bei der nächsten Tankfüllung.
Vor Leid, Angst und Tod bekommen wir am eigenen Leib direkt nichts mit. Dennoch ist die von der Diözese ins Leben gerufene Veranstaltung wichtig. Wer, wenn nicht jeder Einzelne, kann im Kleinen den Samen für den Frieden legen – in der Hoffnung, dass das Pflänzchen irgendwann auch die höchsten Höhen der Baumkrone erreicht. Nur vom Frieden zu träumen, ist eindeutig zu wenig!
michael.eschgfaeller@athesia.it

