„Diese Einmalzahlungen leisten zwar einen gewissen Ausgleich, sind jedoch kein nachhaltiger Weg. Sie werden von vielen Bediensteten nicht als echte Anerkennung wahrgenommen – zu unregelmäßig, zu spät, zu wenig planbar“, lautet es in einer Aussendung der SVP.
Umso wichtiger seien die derzeit laufenden Verhandlungen zum neuen Kollektivvertrag ab 1. Jänner 2025. Vorgesehen ist eine strukturelle Lohnerhöhung von 270 Euro für die 1. Funktionsebene bis zu 380 Euro für die 8. Funktionsebene. Die Erhöhungen sollen gestaffelt erfolgen, sodass insbesondere die unteren Einkommensgruppen überproportional profitieren.
„Wir begrüßen diese nachhaltige Lohnentwicklung ausdrücklich“, betont Gabrielle Morandell, Vorsitzende der Sozialen Mitte. „Zugleich ist das Ziel klar: rechtzeitige, regelmäßige, strukturelle Lohnanpassungen für die Mitarbeiter. Dazu fordern wird die Landesregierung auf.“
Eine verlässliche und faire Lohnpolitik sei nicht nur Ausdruck der Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden, sondern auch Grundlage für einen funktionierenden öffentlichen Dienst – gerade in Zeiten wachsender Herausforderungen und steigender Lebenshaltungskosten.

