Der Fall war im Jänner bekanntgeworden. Die Vorwürfe reichen von schwerem Betrug über Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung bis zu Geldwäsche. Die vermeintliche Wahrsagerin – eine österreichische Staatsbürgerin serbischer Herkunft – wird per internationalem Haftbefehl gesucht. Ihr 29-jähriger Sohn, der Besitzer des Wohnhauses in Maria Enzersdorf, wurde ebenso wie die 29-jährige mutmaßliche Okkult-Betrügerin Dona D. und ein 47-Jähriger festgenommen.
Sonntag, 13. Juli 2025
Okkult-Betrug im deutschen Sprachraum: Bisher 24 Opfer von „Amela“
Im Fall von millionenschwerem Okkult-Betrug sind den Ermittlern des Landeskriminalamtes Niederösterreich einem Bericht zufolge bisher 24 Geschädigte – 17 in Österreich und sieben in Deutschland – seit 2009 bekannt. Aufgrund der Vermögenswerte dürfte die Opferanzahl laut „Krone“ (Sonntag-Ausgabe) bei knapp 100 im deutschsprachigen Raum liegen. Zudem soll die Bande 1,6 Millionen Euro an Sozialleistungen und Familienbeihilfe für fünf Minderjährige seit 2016 erhalten haben.
Ein Teil der Beute – es dürfte noch mehr geben. - Foto: © APA/ERNST WEISS / ERNST WEISS
Der Fall war im Jänner bekanntgeworden. Die Vorwürfe reichen von schwerem Betrug über Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung bis zu Geldwäsche. Die vermeintliche Wahrsagerin – eine österreichische Staatsbürgerin serbischer Herkunft – wird per internationalem Haftbefehl gesucht. Ihr 29-jähriger Sohn, der Besitzer des Wohnhauses in Maria Enzersdorf, wurde ebenso wie die 29-jährige mutmaßliche Okkult-Betrügerin Dona D. und ein 47-Jähriger festgenommen.
apa
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