Ozon-Alarm in Südtirol: Hitzewelle treibt Werte weiter über die Grenze
Die Ozonbelastung in Südtirol bleibt vorerst hoch: Am gestrigen Dienstagabend überschritt die Ozonkonzentration an der Messstation in Kurtinig die Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter. Um 22 Uhr wurde ein Stundenmittelwert von 181 µg/m³ gemessen. Auch für den heutigen Mittwoch warnt das Landeslabor für Luftanalysen und Strahlenschutz vor anhaltend hohen Ozonwerten.
Die Belastung konzentriert sich vor allem auf den Talkessel zwischen Bozen und Meran, das Unterland sowie auf höher gelegene Gebiete wie den Ritten und die Seiser Alm. Verantwortlich für die hohen Werte sind die derzeitige Hitzewelle und die intensive Sonneneinstrahlung. Erst ab Donnerstag wird mit einem Rückgang der Ozonwerte gerechnet – dann soll eine instabilere Wetterlage mit Regen für Entlastung sorgen.
Gesundheitsbehörden raten insbesondere Menschen mit Atemwegserkrankungen, körperliche Anstrengungen im Freien in den Nachmittags- und Abendstunden zu vermeiden. Neben der Ozonbelastung sollte auch auf die derzeit erhöhte UV-Strahlung geachtet werden.