Gegen 17 Uhr rückten die Wehrleute aus, um die rutschige Gefahr mit Bindemittel zu beseitigen. Vor Ort zeigte sich jedoch, dass das Ausmaß viel größer war, als anfangs gedacht. Die Treibstoff- bzw. Ölspur zog sich weiter durch das ganze Dorf bis nach Tabland.
Als die Wehrleute die Spuren im Dorf gebunden hatten,wurde die Freiwillige Feuerwehr Partschins gegen 18 Uhr erneut alarmiert. Ein PKW, welcher mit seinem Anhänger auf der Wasserfall-Straße abwärts fuhr, war ins Schleudern geraten.
Der mit Schafen beladene Anhänger wurde durch die Wucht des Manövers von der Anhängerkupplung gerissen und landete im Bach neben der Straße. Der Fahrer und der PKW überstanden den Unfall unbeschadet.
Bei der Ankunft der Einsatzkräfte waren die Schafe bereits auf einen anderen Anhänger umgeladen worden. Sie sicherten und bargen den Anhänger, gleichzeitig kümmerten sie sich weiterhin um die Treibstoff- bzw. Ölspur. Um 21.30 Uhr konnten die 25 Wehrleute wieder ins Gerätehaus einrücken.

