Fernandes richtet Vorwürfe gegen Ulmen, über die zuerst der „Spiegel“ berichtet hatte. Sie wirft ihm vor, Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber pornografische Darstellungen verbreitet zu haben. (Hier mehr dazu) Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Sein Anwalt Christian Schertz kündigte an, gegen die „initiale Berichterstattung“ des „Spiegel“ gerichtliche Schritte einzuleiten.
Oberstaatsanwalt Peter Müller-Rakow von der Staatsanwaltschaft Itzehoe hatte am Freitag zur Abgabe des Falls nach Potsdam gesagt, durch die Prüfung „bezüglich der vorgeworfenen Handlungen“ hätten sich Hinweise auf mögliche Tatorte im dortigen Bezirk ergeben. Fernandes löste auch eine breite Debatte über sexualisierte Gewalt und Demonstrationen in mehreren deutschen Städten aus.

