Die Techniker seien sich einig, dass der derzeit rund 15-minütige Aufenthalt in Bruneck notwendig sei, um das Einhalten des Fahrplans zu garantieren. Dies hänge auch mit den bereits vor Jahren eingeführten Anpassungen zusammen, die in Vorbereitung auf die Riggertalschleife eingeführt wurden.
Diese werde letztendlich schnellere und durchgehende Verbindungen zwischen Bozen, Brixen und Bruneck ermöglichen. Eine vollständige Streichung der Wartezeit sei somit nicht möglich, da diese Pufferzeiten integraler Bestandteil des Betriebs auf einer weitgehend eingleisigen Strecke sind, wie die Techniker erläutern.
Parallel dazu werde an einer Verbesserung gearbeitet: Der verlängerte Halt soll von Bruneck nach Innichen verlegt werden, wo sich das Ressort geringere Auswirkungen auf Pendlerinnen und Pendler erwartet. Dieser Schritt setze jedoch eine koordinierte Anpassung der Busfahrpläne sowie der schulischen Organisation im oberen Pustertal voraus.
Die Einführung dieser Änderung sei – in Abstimmung mit RFI, den Bahnunternehmen und den lokalen Partnern – voraussichtlich ab Mitte Juni 2026 geplant. Bis dahin bleibt die derzeitige Regelung in Kraft, teilt das Ressort mit.
Mit der Inbetriebnahme der Riggertalschleife, die 2027 vorgesehen ist, werde der verlängerte Halt endgültig entfallen: Die Züge sollen dann ohne Umsteigen und mit optimierten Fahrzeiten über die gesamte Strecke fahren.
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