Donnerstag, 5. Juni 2025

Quästor Ferrari macht Ernst: Tunesier droht wegen Drogenhandel Abschiebung

Quästor Giuseppe Ferrari ist seit nicht einmal einer Woche im Amt – und er hält die Versprechen, die er gegeben hat: Bei außerordentlichen Kontrollen der Staatspolizei gemeinsam mit Finanz- und Stadtpolizei wurden am gestrigen Mittwoch in Bozen über 30 Gramm Drogen beschlagnahmt und ein mutmaßlicher Dealer angezeigt. Der Aufenthaltstitel des Tunesiers (36) soll nun entzogen werden.

Bei gemeinsamen Kontrollen stießen Staats-, Finanz- und Stadtpolizei unter anderem auf einen mutmaßlichen Drogendealer aus Tunesien. - Foto: © Quästur



Öffentliche Sicherheit und Ordnung werden in der Landeshauptstadt unter Quästor Giuseppe Ferrari weiterhin großgeschrieben. So ordnete der Polizeichef außerordentliche Kontrollen mit der Beteiligung von insgesamt 20 Männern und Frauen von Staats-, Finanz- und Stadtpolizei an.

Diese wurden im Bozner Kapuzinerpark auf einen Tunesier aufmerksam, der einem slowakischen Staatsbürger eine kleine Verpackung übergeben haben soll.

Bei der anschließenden Kontrolle des Slowaken stellten die Beamten eine Dosis Haschisch sicher, während sie beim Tunesier weitere 15 Gramm desselben Rauschgifts entdeckt haben sollen.

Aufenthaltsgenehmigung entzogen

Der Tunesier wurde in die Quästur begleitet – wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um einen 36-Jährigen, der über eine Aufenthaltsgenehmigung verfügte. Diese soll ihm nun entzogen werden, heißt es in der Aussendung – damit steht einer Ausweisung nichts mehr im Weg. Der Mann wurde überdies wegen Drogenhandel auf freiem Fuß angezeigt.

Nicht-EU-Bürger aufgefordert, Park zu verlassen

Im selben Park kontrollierten die Beamten einen Malier, einen Burkiner und einen Marokkaner, die gemeinsam auf einer Parkbank Alkohol konsumiert und dadurch die Nutzung des öffentlichen Raums für die Bürger eingeschränkt haben sollen. Sie wurden aufgefordert, den Park zu verlassen.

Darüber hinaus zeigten die Ordnungshüter einen weiteren Tunesier an (35), der ein Aufenthaltsverbot für die Gemeinde Bozen missachtet haben soll.

Schließlich entdeckten die Drogenspürhunde der Finanzpolizei etwa 20 Gramm Haschisch in einem Busch – das Rauschgift wurde ebenfalls sichergestellt.

mic

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