„Der Höhepunkt liegt bereits hinter uns“, betont auch Landesmeteorologe Dieter Peterlin. „In den Tälern ist die Fernsicht noch immer recht getrübt, dies sollte sich aber bald ändern.“ Die Frage, wie eine Rauchwolke überhaupt vom anderen Ende der Welt bis nach Südtirol gelangt, ist an dieser Stelle durchaus berechtigt. „Hierfür müssen zahlreiche Faktoren zusammenspielen“, erklärt Peterlin. „So braucht es unter anderem starken Wind, der in mehreren Kilometern Höhe und genau in die richtige Richtung weht.“
Es handle sich um eine Ausnahme: Eine weitere Rauchwolke werde Südtirol so schnell also nicht mehr erreichen – auch wenn es in den Wäldern Kanadas weiterhin brennt.

